Schädlings-Info: "WESPEN" (Gesundheitsschädling)

Wespe

Wespen

Allgemein:
Wespentypische gelb-schwarz Färbung / 15-20 mm groß, in den aller meisten Fällen geht es um eine dieser beiden Wespen- arten, wenn über Wespenplage oder schmerzhafte Stiche gesprochen wird. Beide Arten kommen bei uns am häufigsten vor
und sind sich auch ihrer Lebensweise sehr ähnlich, sie bilden einjährige Staaten und die Nester liegen immer in geschützten Bereichen, unter großen Steinen, in Hohlräumen alter Bäume, unter Grünflächen in verlassenen Mäuselöchern u. ä.

In Wohngebieten bauen sie ihre Nester gern auf Dachböden, in Jalousiekästen, hinter Holzverkleidungen u.s.w.
Der Wespenstaat und sein Nest existiert nur ein Jahr. Ihre Saison ist von Anfang Mai - Ende Oktober je nach Witterung spätestens mit den ersten Nachtfrösten sterben die Völker vollständig ab. Nur die Jungköniginnen, entstanden aus den befruchteten Eiern der alten Königin, überwintern an geschützten Orten um im kommenden Jahr einen neuen Staat zu gründen.

In freier Natur sind Wespen als Insektenvertilger und hierbei gleichzeitig auch als Pflanzenbestäuber sehr nützlich.

Wespen können aber auch sehr lästig und gefährlich werden !

Problematisch ist eine Wespenansiedlung immer in der Nähe des menschlichen Lebensumfelds und den damit verbundenen Aktivitäten.
Permanente Unruhe durch bedrohlich empfundene Geräusche und Erschütterungen die auf das Nest einwirken, veranlassen die Wespen
zu einem Verteidigungsverhalten und es kann unverhofft zu kleineren und größeren Wespenattacken auf den Menschen kommen.
Um ihren Eiweißbedarf zu decken nehmen Wespen gerne zuckerhaltige und auch fleischliche Nahrung auf, besonders im Spätsommer
wenn ihre natürlichen Nahrungsquellen zurückgehen. Diese neue Nahrungsquelle finden sie bevorzugt im menschlichen Umfeld.
In dieser Zeit, etwa von Ende August bis Oktober, werden sie dann besonders zur Plage und auch recht aggressiv.

Wie gefährlich sind Wespenstiche ?

  • Ein Wespenstich kann eine über mehrere Tage anhaltende Schwellung verbunden mit starkem Juckreiz oder Schmerzen verursachen.
  • Sehr unangenehme Auswirkungen können mehrere Wespenstiche gleichzeitig verursachen, etwa nach einem Großangriff zur Nestverteidigung, dann kann das Wespengift Schwäche, Atembeschwerden, Erbrechen, Durchfall und manchmal Nesselfieber bewirken.
  • Bei erwachsenen Menschen mit normaler Reaktion auf das Wespengift besteht im allgemeinen keine ernsthafte gesundheitliche Bedrohung.
  • Äußerst gefährlich ist ein Wespenstich direkt in den Mundraum, das Anschwellen der Atemwege kann schnell zum ersticken führen.
  • Menschen die allergisch auf das Wespengift reagieren sind nach einem Stich im höchsten Maße gefährdet (Anaphylaktischer Schock). Für Allergiker können Wespenstiche lebensgefährlich sein.

Es gibt also ausreichend ernsthafte Gründe Wespennester vom Wohnbereichen fernzuhalten!

Dazu ist es nicht immer notwendig das ein ganzes Wespenvolk abgetötet wird. Es besteht häufig auch die Möglichkeit das vollständige
Wespennest fachgerecht zu entfernen und in Waldgebiete umzusiedeln. Dort können sie dann ungestört ihre ökologische Aufgabe erfüllen.
Wird eine Bekämpfung also die Abtötung eines Wespennestes unumgänglich, dann beauftragen Sie  hierzu unbedingt einen sachkundigen Schädlingsbekämpfer. Von einem Versuch ein Wespennest selbst zu entfernen können wir nur abraten.

Wir sind spezialisiert auf die fachgerechte und sichere Entfernung von Wespennestern.