Sind Hornissen wirklich so gefährlich?

Hornisse
Hornisse

Hornissen sind hier in unseren Breiten die größte vorkommende Wespenart,
eine Königin kann ca. 4 cm groß werden, typisch ist die gelb braun Färbung. 
Ihre einjährigen Nester bauen sie bevorzugt in die Hohlräume alter Bäume,
aber auch gern auf Dachböden. Nester mit 800-1000 Tieren sind keine Seltenheit.

Hornissen sind eine gesetzlich geschützte Art und als Insektenvertilger ökologisch sehr wertvoll!

Eine weitverbreitete Meinung besagt das Hornissenstiche so gefährlich sind, das nur 3 Stiche genügen um einen Menschen in Lebensgefahr zu versetzen und das nach 7 Stichen sogar ein Pferd umfällt. An dieser Aussage stimmt natürlich nichts, das ist ganz einfach nur Unsinn!
Der Stich einer Hornisse ist in keiner Weise gefährlicher als der Stich einer Gemeinen- oder Deutschen Wespe.

Hornissen sind friedfertige Tiere, selbst in direkter Nähe zum Menschen beachten sie ihn kaum und gehen unbeirrt  ihrer angedachten Aufgabe nach.
Zu Stichen kommt es nur, wenn sie absichtlich oder unabsichtlich verursacht in arge Bedrängnis geraten. Je nach Empfindlichkeit des Einzelnen,
kann ein Hornissenstich wegen der Größe des Tieres (größerer Stachel) als schmerzhafter empfunden werden, als der Stich einer gewöhnlichen Wespe. Gegenüber den zuweilen als aggressiv empfundenen Wespen sind Hornissen um ein vielfaches friedlicher.

Rechtlicher Status
Hornissen sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz §20 als besonders geschützte Tiere eingestuft.
Hornissen dürfen ohne ausdrückliche Genehmigung der zuständigen Behörde, in der Regel die
„Untere Naturschutzbehörde“ des jeweiligen Landkreises,
weder beunruhigt, gefangen, verletzt und getötet werden. Das bezieht sich auch auf ihre Nester,
sowie alle Entwicklungsstadien. Gleiches gilt für alle heimischen Wildbienen– und Hummelarten.

Wird das Hornissennest trotzdem zum Problem, rufen Sie uns an, wir finden auch hier die richtige Lösung!